Neue OZ: Kommentar zu Literatur
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Bildung und Kultur | 2010-03-06 00:52:10
Neue OZ: Kommentar zu Literatur
Osnabrück (ots) - Ruhe nach dem Sturm
Im Jahr zwei nach den Durchbruch-Hoffnungen der Hersteller von
E-Book-Lesegeräten hat sich die Aufregung um die neuen technischen
Errungenschaften gelegt. Nun kann man darüber streiten, ob es am
E-Book-Angebot liegt oder der Bedarf bei den Lesern längst nicht so
groß ist wie erwartet. Bis heute ist fraglich, ob digitalisierte
Literatur in Zukunft überhaupt massenhaft im Internet gewinnbringend
vermarktet werden kann. Wer bereit ist, einen Roman über mehrere
Hundert Seiten zu lesen, der macht dies nicht flink nebenbei.
Und der Fall Hegemann zeigt: Auch wenn Autoren fleißig in ihren
Romanen aus Literatur-Blogs zitieren, das Ergebnis erscheint als
gedrucktes Buch. Denn nur damit ist nach wie vor die erhoffte
öffentliche Aufmerksamkeit zu erreichen - die allerdings, siehe
Hegemann, zum Fluch werden kann.
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