Ministerpräsident Roland Koch: Wer Kinder zum Lesen bringt, macht ihnen ein Geschenk fürs Leben
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Bildung und Kultur | 2008-11-14 18:09:12
Ministerpräsident Roland Koch: Wer Kinder zum Lesen bringt, macht ihnen ein Geschenk fürs Leben
Ministerpräsident Roland Koch: Wer Kinder zum Lesen bringt, macht ihnen ein Geschenk fürs Leben
Wiesbaden (pressrelations) -
Ministerpräsident Roland Koch: 'Wer Kinder zum Lesen bringt, macht ihnen ein Geschenk fürs Leben' Hessische Landesregierung will selbst Vorbild sein „Wir wollen Kinder fördern, ihre Fantasie anregen und ein Gefühl für die Sprache vermitteln“, sagte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch heute bei einem Besuch des Katholischen Kindergartens Liebfrauen in Oberursel. Aus Anlass des bevorstehenden Vorlesetages hat Koch den Kindern aus dem Buch „So weit, so gut!“ von Quentin Gréban vorgelesen. „Vorlesen ist eine der wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Beschäftigungen mit Kindern. Es soll das Interesse an Büchern, Geschichten und Sprache wecken und damit zum eigenen Lesen anregen. Denn wer Kinder zum Lesen bringt, macht ihnen ein Geschenk fürs Leben“, sagte der Ministerpräsident. Der Hessische Ministerpräsident und die anderen Mitglieder der Landesregierung beteiligen sich daher zum dritten Mal an der Initiative „Wir lesen vor“ der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der bundesweite Vorlesetag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vorlesen braucht Vorbilder. Der offizielle Vorlesetag ist der 20. November. Bereits in den vergangenen beiden Jahren haben sich die Regierungsmitglieder aus Hessen an der Aktion zur Leseförderung beteiligt. Mit ihrer Teilnahme wollen sie dazu beitragen, die Bedeutung des Vorlesens in der Öffentlichkeit hervorzuheben. „Lesen soll nicht zu einer Pflichtaufgabe für die Schule werden, sondern auch ein ganz persönliches Vergnügen.“ Wer es von klein auf so lerne und verstehe, werde sein Leben lang davon zehren. „Leider lesen jedoch 42 Prozent aller Eltern in Deutschland ihren Kindern im Vorlesealter nur selten oder gar nicht vor, sagt eine Studie der Deutschen Bahn. Deshalb ist es für mich und meine Regierung auch ein ganz persönliches Anliegen, hier als Vorbild zu fungieren“, betonte Koch. Die Freude am Lesen könne für die eigene Entwicklung und für einen erfolgreichen Lebensweg gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sprach- und Leseförderung sind wichtige Bestandteile im Bildungsauftrag der Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Hessische Landesregierung sorgt dafür, dass ein umfassendes Bildungsverständnis entwickelt wird, das die Kinder vom ersten Lebensjahr an einbezieht. Als erstes Bundesland hat Hessen einen Bildungs- und Erziehungsplan für die gesamte Altersspanne von null bis zehn Jahren erstellt, der auch die vorschulische und schulische Bildung besser miteinander verzahnt. Nach Abschluss der Erprobungsphase wird dieser inzwischen landesweit eingeführt. Optimale kind- und altersgerechte Förderung in Elternhaus und Einrichtungen steht im Mittelpunkt, spielerisches Lernen und Erfahren sowie das Nutzen von kindlicher Neugier und Offenheit soll auch Sprachkompetenz vermitteln. Deshalb sind Sprach- und Leseförderung zentrales Thema im Bildungs- und Erziehungsplan. Pressestelle: Staatskanzlei Pressesprecher: Staatssekretär Dirk Metz, Sprecher der Landesregierung Telefon: (0611) 32 39 18, Fax: (0611) 32 38 00 E-Mail: presse@stk.hessen.de
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